Rochester-Bern Executive Programs und Swiss Finance Institute – Eine starke Partnerschaft

Rochester-Bern Executive Programs und Swiss Finance Institute – Eine starke Partnerschaft

Fri Oct 28 14:36:07 CEST 2016

Im Jahr 2011 fanden sich die beiden Weiterbildungsinstitutionen Rochester-Bern Executive Programs (RoBe) und Swiss Finance Institute zusammen und bilden seither eine erfolgreiche Kooperation. Ziel dieser Partnerschaft ist das Angebot universitärer Programme im Banking mit hoher Anwendbarkeit.

 

Bis Anfang 2017 werden rund 400 Personen eines der begehrten MAS-, DAS- oder CAS-Diplome erlangt und so den Grundstein für einen weiteren Karriereschritt im Berufsleben gelegt haben.

 

von Mike Hess

 

Die beiden Institute

Das Swiss Finance Institute (SFI) blickt auf eine rund 30-jährige Geschichte zurück. Begriffe wie Bachelor- und Masterprogramme oder  Diplome wie «Certificate of Advanced Studies (CAS)» waren – zumindest in der Schweizer Weiterbildungslandschaft – kaum bekannt. Die frühere Swiss Banking School, die 2006 ins SFI in den Bereich «Executive Education» integriert wurde, war einer der allerersten Anbieter von Management Lehrgängen für Bankkaderleute. Nach der Bologna-Reform  (Initiative für die Harmonisierung von Studiengängen) suchte das SFI einen passenden Partner, um seinen Absolventen den Erwerb von universitären «Degree»-Abschlüssen zu ermöglichen.

 

Rochester-Bern Executive Programs ist eine Stiftung und basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Simon Business School an der University of Rochester (NY, USA) sowie der Universität Bern. Sie bietet seit 1995 Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte an, wie zum Beispiel das renommierte Rochester-Bern Executive MBA, oder firmenspezifische Programme für SBB, UBS Wealth Management oder Fresenius Medical Care. Die Simon School ist seit 1966 bei der AACSB International (Association to Advance Collegiate Schools of Business) akkreditiert und erzielt in den Rankings der Business Schools seit Jahren gute Ränge (z.B. Nummer 9 in der Welt in Finance gemäss dem Financial Times Spezialitätenranking 2016).

 

 

Die Kooperation

Der gute Ruf von Rochester-Bern Executive Programs und der Universität Bern bildete einen fruchtbaren Boden für eine erfolgreiche Kooperation. Seit 2012 erhalten Teilnehmende nach erfolgreichem Abschluss ein universitäres Diplom und stärken so ihren akademischen Rucksack. Die Zusammenarbeit zwischen SFI und RoBe motivierte beide Seiten, ihre Palette der Weiterbildungsprogramme deutlich auszubauen. Neben dem SFI Executive Program, das seit 2011 als «DAS in Banking» weitergeführt wird, konnten fachspezifische CAS ins Leben gerufen werden, welche das Hauptprogramm «DAS in Banking» ideal ergänzen und den Teilnehmenden eine fachliche Vertiefung ermöglichen. Die drei CAS mit Schwerpunkten in «Asset Management», «Corporate Banking» und «Real Estate Finance» erfreuen sich steigender Teilnehmerzahlen. Das erworbene Wissen aus den DAS- und CAS-Lehrgängen kann in der Folge im Rahmen des Masterstudiums vertieft werden. Nach Erreichen dieses Weiterbildungszieles wird der Titel «Master of Advanced Studies in Banking» der Universität Bern verliehen.

 

Einen wichtigen Bestandteil der Kooperation bildet die Definition der Zulassungskriterien. Wie üblich wird für den Besuch einer universitären Weiterbildung eine entsprechende Erstausbildung vorausgesetzt. Nicht minder wichtig ist jedoch der berufliche Werdegang jedes Teilnehmenden. Aufgrund des Anspruchs, dass die Studiengänge einen praktischen Umsetzungsnutzen vermitteln sollen, ist das Einbringen von Expertenwissen seitens der Studierenden unerlässlich. Die Teilnehmenden haben  in der Regel bereits Kaderpositionen und verfügen über mehrjährige Führungserfahrung in der Industrie. Von der reichen Berufserfahrung der Teilnehmenden profitieren auch die Dozierenden, und der Austausch ist für alle Beteiligten sehr fruchtbar.

 

 

Stellenwert im Markt

Das rund 30-jährige Bestehen des Hauptprogramms DAS in Banking (früher Executive Program) mit über 1‘800 Absolventen unterstreicht dessen Bedeutung im Weiterbildungsmarkt. Es ist schweizweit nach wie vor das einzige universitäre Bankmanagement-Programm. Die theoretisch fundierten Aspekte des Banking werden von namhaften Professoren aus dem In- und Ausland unterrichtet und praktische Umsetzungsmöglichkeiten mit renommierten Gastreferenten aus der Finanzindustrie diskutiert.

 

Die Tatsache, dass immer mehr DAS-Absolventen die neuen CAS-Studiengänge besuchen und  anschliessend einen MAS in Banking-Abschluss erreichen wollen, beweist, dass die Lancierung dieser Kooperation mit dem daraus resultierenden Angebot einem echten Marktbedürfnis entspricht.

 

Damit die Studiengänge den Veränderungen der Finanzindustrie gerecht werden, ist eine sorgfältige Markbeobachtung und stetige Anpassung unerlässlich. Absehbare Entwicklungen der Branche werden früh aufgegriffen und in das Weiterbildungskonzept integriert. Als gutes Beispiel ist das CAS in Real Estate Finance zu nennen. Das SFI und RoBe haben vor einigen Jahren erkannt, dass es diesbezüglich noch kaum Ausbildungsgefässe in der Schweizer Weiterbildungslandschaft gibt, und konnten das massgeschneiderte CAS in Real Estate Finance lancieren. Die stetig steigende Teilnehmerzahl unterstreicht, dass ein Marktbedürfnis gedeckt werden konnte.

 

 

Zukunft

Die rasanten Marktentwicklungen und neuen technischen Errungenschaften haben zur Folge, dass klassische Branchen wie die Bankindustrie sich verändern. Die Digitalisierung und höhere Datenverfügbarkeit führt dazu, dass neue, innovative Unternehmen und Produkte entstehen, welche den bestehenden Dienstleistern Marktanteile streitig machen und Einfluss auf deren Business-Modelle nehmen. Das SFI und RoBe orientieren sich an diesen Veränderungen und richten die Weiterbildungslehrgänge danach aus. So besuchen nicht mehr nur alt eingesessene Banker die Lehrgänge, sondern auch Fachspezialisten aus verwandten Branchen. Diese Kombination ermöglicht einen wertvollen Austausch unter Teilnehmenden, die vorher eher wenige Berührungspunkte hatten.

 

Diese wertvolle Erfahrung motiviert die Kooperationspartner SFI und RoBe, Themen und Inhalte der Programme laufend am Puls der Zeit zu orientieren und so eine wichtige Rolle in der Schweizer Weiterbildungslandschaft einzunehmen.

 

 

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