Mountain Dew, Rockmusik & Gruppenarbeiten

Historische Gebäude auf dem Campus, Universität Rochester
Pierre Kull, Alumnus der EMBA Klasse 3, teilt seine top 3 Erinnerungen mit Rochester-Bern.

An unserem ersten Tag im Seepark Thun warnte uns Ron Schmidt in seiner ersten Unterrichtsstunde mit der neuen Klasse, dass das „Rochester-Bern MBA-Programm wie das Trinken von Wasser aus einem Feuerwehrschlauch ist“. Wie wir alle in den folgenden 18 Monaten herausfanden, hatte Ron genau dort sein erstes Stück Wahrheit und Weisheit geteilt.

Am Ende dieses ersten Tages in Thun wurden wir gebeten, uns nach dem Abendessen mit unseren Studienkollegen zusammenzusetzen und die Ziele zu definieren, die wir gemeinsam als Team erreichen wollten. In dieser kurzen Sitzung erfuhren wir viel über unsere individuelle Motivation für das Programm und wir fanden heraus, dass die meisten von uns die gleichen hohen Erwartungen in Bezug auf das akademische Niveau, das wir erreichen wollten, teilten. Nachdem unsere Gruppe kurz vor der Abreise nach Rochester von 4 auf 3 dezimiert worden war, halfen uns diese hohen Erwartungen durch die harte Gruppenarbeit am Abend und frühen Morgen. Dieses Mass an fast bedingungsloser Zielorientierung hat mich seither nicht mehr losgelassen.

Zu der Zeit, als ich mein MBA-Studium absolvierte, wohnten wir 9 Wochen in Rochester im Hotel Strathallan, zusammen mit unserer Schwesterklasse von der Universität Nyenrode. Während die Professoren uns mit vielen Gruppen- und Einzelaufgaben auf Trab hielten, blieben mir diese 9 Wochen in besonderer Erinnerung, da sich unser Tagesablauf so sehr von dem unterschied, was wir aus unserem normalen Leben gewohnt waren. Ich erinnere mich, dass 4 oder 5 von uns ein örtliches Fahrradgeschäft aufsuchten, um die Fahrräder zu kaufen, mit denen wir vom Campus in Rochester hin und zurück fuhren. Wir fuhren die 15 Minuten immer in größeren Gruppen und tauschten private Geschichten aus und lernten uns so noch besser kennen. Ich erinnere mich auch an meine täglichen Fahrten mit dem Fahrrad zu Wegmans, um Lebensmittel und jede Menge Mountain Dew und Instantkaffee zu kaufen, um mich für die Gruppenarbeiten wach zu halten. Ich habe immer meinen Walkman benutzt und amerikanische Rocksongs gehört. Wenn ich heute einen dieser Songs höre, sehe ich sofort Bilder von mir, wie ich auf den Bürgersteigen der East Avenue fahre.

 

Pierre Philippe Kull, Executive MBA Klasse 3