Teilnehmerinnen der Modularen DAS/MAS Programme, Frauen in Führungspositionen
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CAS Business Resilience

Zukunftsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil

Wandel als Konstante: Globale Trends und Unsicherheiten prägen die Wirtschaft. Zukunftsfähig bleibt, wer Risiken und Chancen frühzeitig erkennt, Szenarien entwickelt und Strategien vorausschauend ausrichtet. Die Weiterbildung vermittelt Wissen und Werkzeuge für evidenzbasierte Entwicklungsprognosen, professionellen Umgang mit globalen Transformationstreibern sowie gezielten Aufbau von Krisenstärke und Erneuerungskompetenz.

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Kursinhalte des CAS →

Kursdaten des CAS →

Übersicht CAS Business Resilience

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Abschluss
Certificate of Advanced Studies (CAS) in Business Resilience
Universität Bern
(CAS Challenge & Opportunity Management genehmigt, neues Reglement für CAS in Business Resilience unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Senat)
Icon of a Clock – Course Start
Start
Kick-Off im Juli
Module ab September
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Unterrichtsort
Universität Bern
Icon of a Stopwatch – Duration
Dauer
6 Monate
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Anmeldefrist
Fortlaufend
(Solange freie Plätze)
Icon von drei Sternen – ECTS Punkte
ECTS
12
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Unterrichtssprache
Deutsch

Details zum Programm

Ziele & Nutzen

Die Weiterbildung vermittelt ein integriertes Verständnis von Business Resilience, Krisenbereitschaft und strategischer Erneuerung. Der Fokus liegt auf strategischer Krisenbereitschaft, Resilienz und Leadership im Spannungsfeld geopolitischer, technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen. Die Teilnehmenden lernen, Unsicherheiten systematisch zu analysieren, Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus strategische Chancen und Handlungsoptionen für ihre Organisation abzuleiten. Sie werden befähigt, resiliente Strukturen und eine anpassungsfähige Führungs- und Organisationskultur aufzubauen, um Transformationen proaktiv zu gestalten und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. 

 

Die Teilnehmenden 

  • identifizieren zentrale globale Transformationstreiber sowie geopolitische, technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Makroeinflüsse und ordnen deren Risiken, Wechselwirkungen und strategische Chancen für die eigene Organisation systemisch ein. 
  • analysieren komplexe Risiko-, Krisen- und Verhaltensdynamiken und nutzen systemisches Denken, um Entscheidungslogiken unter Unsicherheit zu erkennen 
  • entwickeln plausible Zukunfts- und Krisenszenarien unter dynamischen und unsicheren Rahmenbedingungen, um strategische Optionen zu gestalten und unternehmerische Entscheidungen zukunftsgerichtet abzusichern 
  • wenden zentrale Methoden des Risiko-, Chancen- und Resilienzmanagements an, messen die eigene organisationale Resilienz und integrieren diese gezielt in Strategie-, Governance- und Führungsprozesse 
  • konzipieren wirksame Präventions-, Krisenmanagement- und Krisenkommunikationskonzepte, einschliesslich praxisnaher Krisenpläne, um kritische Geschäftsprozesse abzusichern und Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit im Ernstfall sicherzustellen 
  • gestalten Mindset-Change, Leadership-Routinen und eine resiliente Organisationskultur, um Krisen als Impuls für Lernen, Erneuerung und langfristige Zukunftsfähigkeit zu nutzen 
  1.  
Module, Daten & Dozierende
Kick-Off
02.07.2026
Bettina Zimmermann
Bettina Zimmermann
Expertin für Krisemanagement und Sicherheit
Modul 1a: Globaler Umbruch & Transformationstreiber
03.09. – 04.09.2026
Albena Björck
Albena Björck
ZHAW, Schweiz
Modul 1b: Forecasting & Zukunftsfähigkeit
01.10. – 02.10.2026
Albena Björck
Albena Björck
ZHAW, Schweiz
Modul 2a: Org. Resilienz & strategische Handlungsfähigkeit
19.11. – 20.11.2026
Jens Meissner
Professor Jens Meissner
Universität Basel, Schweiz
Modul 2b: Krisenmanagement & -kommunikation
10.12. – 11.12.2026
Bettina Zimmermann
Bettina Zimmermann
Expertin für Krisemanagement und Sicherheit
Modul 3a: Resiliente Führung & Wandelkompetenz
21.01. – 22.01.2027
Prof. Dr. Andreas Hack
Professor Andreas Hack
Universität Bern, Schweiz
Modul 3b: Mindset-Change & Resilienz-Kultur
25.02. – 26.02.2027
Albena Björck
Albena Björck
ZHAW, Schweiz
Wrap-up inkl. Zertifikatsübergabe
10.06.2027
Albena Björck
Albena Björck
ZHAW, Schweiz

Programmänderungen und Umstellungen bleiben vorbehalten.

Praxiskonzept als Leistungsnachweis

Nach jedem der drei Module reichen die Teilnehmenden eine praxisorientierte Wissenstransferaufgabe ein. In ihrer Gesamtheit bilden diese Aufgaben ein integriertes, umsetzbares Resilienz- und Krisenbereitschaftskonzept für die eigene Organisation. 

Zielgruppe/Aufnahmekriterien

Ziel des Studiengangs ist es, Führungskräfte und Entscheidungsträger/-innen zu befähigen, ihre Organisationen in einer Welt multipler, sich überlagernder Krisen und globaler Transformationen strategisch, operativ und kulturell handlungsfähig zu machen. Der Fokus liegt auf strategischer Krisenbereitschaft, Resilienz und Leadership im Spannungsfeld geopolitischer, technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen. 

Die Zusammensetzung der Klasse ist von grosser Bedeutung, da die Teilnehmenden auch untereinander von Best Practices aus unterschiedlichsten Branchen und Perspektiven profitieren. Der Studiengang richtet sich an die folgende Zielgruppe:

  • Abteilungsleitende, C-Level Führungskräfte sowie VR-Vertreter/-innen
  • Hochschulabsolvent/-innen (Ausnahmen bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen können von der Programmleitung sur dossier genehmigt werden)
Kosten

Die regulären Programmkosten belaufen sich auf CHF 12 900. Folgende Leistungen sind im Kostenpaket inbegriffen: Programmteilnahme, digitale Unterrichtsmaterialien, Kaffeepausen, Prüfungsgebühren sowie das Zertifikat der Universität Bern. Die Kursunterlagen werden digital zur Verfügung gestellt, die Teilnehmer/-innen nutzen ihren privaten Laptop (oder ihr Tablet) im Unterricht.

Bei Interesse können auch Einzelmodule gebucht werden. Die Programmleitung bespricht gerne Details diesbezüglich mit potentiellen Teilnehmenden.

DAS/MAS Upgrade

Es besteht die Möglichkeit diesen Studiengang modular mit weiteren Programmen von Rochester-Bern zu kombinieren. Auf diese Weise kann beispielsweise mit einem weiteren CAS-Studiengang und/oder Einzelmodulen (sowie einer Abschlussarbeit) ein «DAS (Diploma of Advanced Studies) in General Management» erworben werden oder beispielsweise mit zwei weiteren CAS-Studiengängen und Einzelmodulen (sowie einer Abschlussarbeit) ein «MAS (Master of Advanced Studies) in General Management». Die Programmleitung bespricht gerne Details diesbezüglich mit potenziellen Teilnehmenden.

Anmeldung

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1. Schritt
Online-Anmeldung

Senden Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail an: recruiting@rochester-bern.ch.

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2. Schritt
Aufnahmegespräch

In einem persönlichen Gespräch wird überprüft, ob Ihre Qualifikationen und Ihre spezifischen Bedürfnisse mit dem Programmangebot übereinstimmen.

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3. Schritt
Aufnahmeentscheid

Der Aufnahmeentscheid erfolgt nach dem Aufnahmegespräch.

Kursinhalte

Nach dem Kick-off sind die Inhalte in drei Module à zweimal zwei Tage gegliedert.

Modul 1 Globale Transformation & Zukunftsfähigkeit

Das Eröffnungsmodul legt das konzeptionelle und mentale Fundament des Studiengangs. Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, warum Organisationen heute mit einer neuen Qualität von Unsicherheit, Komplexität und Krisen konfrontiert sind – und weshalb klassische Planungs-, Risiko- und Steuerungslogiken zunehmend an ihre Grenzen stossen. Im Zentrum steht der Aufbau einer vorausschauenden, systemischen Denkweise als Voraussetzung für strategische Krisenbereitschaft. So verbindet das Modul strategische Analyse mit konkreter Anwendung auf reale Entscheidungs- und Führungssituationen der Teilnehmenden. Ziel ist es, Unsicherheit nicht abstrakt zu diskutieren, sondern anhand eigener organisationaler Herausforderungen systematisch zu durchdringen.

 

Modul 1a: Globaler Umbruch & Transformationstreiber

Der erste Teil widmet sich der grundlegenden Frage, wie Krisen entstehen, eskalieren und wirken – und warum sie sich fundamental von klassischen Managementproblemen unterscheiden. Die Teilnehmenden setzen sich mit den globalen Transformationstreibern und unterschiedlichen Krisentypen auseinander, darunter geopolitische, technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen sowie sogenannte transboundary crises, die sich über Organisations-, Branchen- und Ländergrenzen hinweg entfalten. Die Teilnehmenden arbeiten mit konkreten Fallbeispielen aus ihren Organisationen oder Branchen, um zu verstehen, wie Krisen entstehen, eskalieren und sich verselbständigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Wahrnehmung, Verhalten und Entscheidungslogiken in Krisensituationen. Anhand des Cynefin-Frameworks lernen die Teilnehmenden, zwischen einfachen, komplizierten, komplexen und chaotischen Kontexten zu unterscheiden und ihre Führungs- und Entscheidungsansätze entsprechend anzupassen.

Ergänzend dazu werden typische kognitive Verzerrungen und Führungsfallen thematisiert, die in Krisen zu Fehleinschätzungen, Überreaktionen oder Entscheidungsblockaden führen können.

Ein zentraler Bestandteil des Moduls ist die systemische Analyse realer Krisen- und Risikosituationen. Die Teilnehmenden erarbeiten Wechselwirkungen zwischen Strategie, Struktur, Kultur, Kommunikation und externen Anspruchsgruppen und lernen, nicht nur Symptome, sondern zugrunde liegende Dynamiken und Hebelpunkte zu identifizieren. Dadurch entsteht ein vertieftes Verständnis dafür, warum lineare Lösungen in komplexen Krisen häufig scheitern. Wiederum werden die Erkenntnisse direkt auf die eigene Organisation übertragen.

 

Themenschwerpunkte:

  • Globale Transformationstreiber (Geopolitik, Technologie/KI, Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft/Arbeit, Regulierung) als Quelle für Chancen und Risiken
  • Von Risiko zu Krise: Trigger, Eskalation, Verhalten
  • Multiple & transboundary crises
  • Cynefin als Entscheidungslogik für Executives
  • Typische Fehlannahmen von Top Management in Krisen
  • Systemisches Denken für Führungskräfte
  • Wechselwirkungen zwischen Strategie, Kultur, Kommunikation
  • Risiko- und Krisenverhalten (individuell & organisational)

 

Modul 1b: Forecasting & Zukunftsfähigkeit

Der zweite Teil richtet den Blick konsequent nach vorne. Im Fokus steht die Frage, wie Führungskräfte unter hoher Unsicherheit dennoch strategische Orientierung schaffen können. Die Teilnehmenden lernen den Unterschied zwischen klassischem Forecasting und strategischer Vorausschau (Strategic Foresight) kennen und setzen sich mit Methoden auseinander, um eigene, organisationsspezifische Zukunftsbilder zu entwickeln, die auf die relevanten globalen Transformationstreiber basieren.

Im Rahmen praxisnaher Szenarioarbeit entwickeln die Teilnehmenden plausible Zukunftsbilder unter Berücksichtigung globaler Transformationstreiber. Dabei geht es um das Erkennen strategischer Handlungsoptionen, aber auch mögliche Spannungen und Kipppunkte. Purpose und strategische Ambition werden als zentrale Filter für Priorisierung und Ausrichtung genutzt,

Abschliessend wird Zukunftsfähigkeit als Führungs- und Organisationskompetenz reflektiert. Die Teilnehmenden setzen sich mit Ambidexterity, strategischer Erneuerung und der produktiven Nutzung von Zufall (Serendipity) auseinander und entwickeln erste strategische Optionen für ihre eigene Organisation.

 

Themenschwerpunkte:

  • Forecasting Szenarien
  • Weak Signals, Wild Cards, Black Swans
  • Purpose als Zukunftsfilter
  • Präsenz in der Gegenwart Zukunftsfähigkeit
  • Ambidexterity: Stabilität und Erneuerung
  • Serendipity strategisch nutzen

 

Lernziele

Nach Abschluss von Modul 1 sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • zentrale globale Transformationstreiber (geopolitisch, technologisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, regulatorisch) zu identifizieren und deren Wechselwirkungen, Risiken und strategische Chancen systemisch einzuordnen
  • Krisen, Risiken und komplexe Problemlagen voneinander zu unterscheiden und geeignete Entscheidungs- und Führungslogiken in Abhängigkeit vom Kontext (z. Cynefin) anzuwenden
  • systemische Analyseinstrumente zu nutzen, um Dynamiken, Rückkopplungsschleifen und Hebelpunkte in realen organisationalen Krisen- und Risikosituationen zu erkennen
  • Forecasting und Strategic Foresight voneinander abzugrenzen und zukunftsgerichtete Denk- und Analyseansätze für strategische Entscheidungen unter Unsicherheit einzusetzen
  • plausible Zukunfts- und Krisenszenarien unter Berücksichtigung globaler Transformationstreiber zu entwickeln und daraus strategische Spannungsfelder und Handlungsoptionen abzuleiten
  • die eigene Führungs- und Entscheidungslogik unter Unsicherheit kritisch zu reflektieren und erste Ansatzpunkte für eine vorausschauende, resilienzorientierte Führung abzuleiten
Modul 2 Resilienz & Krisen-/Chancenkompetenz

Das zweite Modul übersetzt Antizipation und Zukunftsdenken in konkrete strategische, strukturelle und operative Ausgestaltung. Die Teilnehmenden lernen, wie Business Resilience systematisch in Strategie, Governance und Managementprozesse integriert werden kann, um unter Druck handlungsfähig zu bleiben. Das Modul ist konsequent auf Umsetzung, Entscheidungsfähigkeit und organisatorische Verankerung ausgerichtet. Die Teilnehmenden entwickeln greifbare Instrumente, Strukturen und Entscheidungsroutinen, die im eigenen Führungsalltag direkt einsetzbar sind.

 

Modul 2a: Organisationale Resilienz & strategische Handlungsfähigkeit

Dieses Modul widmet sich der Frage, was Organisationen tatsächlich resilient macht – jenseits von Schlagworten und isolierten Massnahmen. Resilienz wird dabei als mehrdimensionale Eigenschaft verstanden, die strategische, operative, kulturelle und relationale Aspekte umfasst. Hochzuverlässigkeitsorganisationen (High Reliability Organizations) zeigen, wie sich Resilienz selbst unter hoher Unsicherheit und geringer Fehlertoleranz erfolgreich verwirklichen lässt.

Die Teilnehmenden setzen sich mit zentralen Erfolgsfaktoren organisationaler Resilienz auseinander und reflektieren kritisch den Unterschied zwischen Robustheit, Agilität und Resilienz. Aufbauend darauf lernen sie verschiedene Ansätze zur Messung und Bewertung der eigenen Resilienz kennen, darunter qualitative Reifegradmodelle, Frühwarnindikatoren und strategische Steuerungsgrössen.

In praxisorientierten Übungen analysieren die Teilnehmenden die Resilienz ihrer eigenen Organisation entlang zentraler Dimensionen und leiten konkrete Handlungsfelder ab. Globale Transformationstreiber fungieren hier als Stressoren für Organisation und Systeme. Ziel ist es, Resilienz nicht nur zu diagnostizieren, sondern als steuerbare strategische Fähigkeit zu begreifen und gezielt weiterzuentwickeln.

Ein zentraler Praxisoutput des Moduls ist ein resilienzbezogenes Executive-Dashboard, das zeigt, wie Resilienz in bestehende Strategie- und Governanceprozesse integriert und regelmässig reflektiert werden kann. Die Teilnehmenden verlassen das Modul mit klar priorisierten Handlungsfeldern für ihre Organisation.

 

Themenschwerpunkte:

  • Resilienz als Fähigkeit (strategisch, operativ, kulturell)
  • Erfolgsfaktoren aus Forschung und Praxis
  • Unterschied Resilienz – Robustheit – Agilität
  • KPIs, Reifegradmodelle, qualitative Indikatoren
  • Analyseinstrumente, Frühwarnindikatoren und Risikomanagement
  • Verbindung zu Performance und Governance

 

Modul 2b: Krisenmanagement und Krisenkommunikation

Dieses Modul fokussiert auf die operative und kommunikative Handlungsfähigkeit im Krisenfall. Die Teilnehmenden lernen, wie ein wirksames Krisenmanagementsystem aufgebaut ist, welche Rollen, Entscheidungsrechte und Eskalationsmechanismen erforderlich sind und wie Strategie und operatives Handwerk ineinandergreifen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Krisenkommunikation. Die Teilnehmenden setzen sich mit internen und externen Stakeholder-Logiken auseinander, lernen den Umgang mit medialem Druck und üben, auch unter Zeit- und Unsicherheitsdruck konsistente, glaubwürdige Botschaften zu formulieren.

Im Zentrum des Moduls steht die Ausarbeitung eines praxisnahen Krisenmanagement- und Krisenkommunikationsplans, der auf die jeweilige Organisation zugeschnitten ist. Dieser Plan dient nicht als statisches Dokument, sondern als lebendiges Führungsinstrument, das Entscheidungsfähigkeit, Koordination und Vertrauen im Ernstfall unterstützt.

 

Themenschwerpunkte:

  • Aufbau eines wirksamen Krisenmanagementsystems
  • Rollen, Entscheidungsrechte, Eskalation
  • Zusammenspiel von Strategie & Handwerk
  • Interne externe Kommunikation
  • Stakeholder-Logiken
  • Führung unter medialem Druck

 

Lernziele

Nach Abschluss von Modul 2 sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • organisationale Resilienz als strategische Fähigkeit zu erklären und von Robustheit, Agilität und rein operativem Risikomanagement abzugrenzen
  • zentrale Elemente und Erfolgsfaktoren organisationaler Resilienz zu analysieren und diese auf die eigene Organisation systematisch anzuwenden
  • die Resilienz der eigenen Organisation zu messen und zu bewerten, geeignete qualitative und quantitative Indikatoren auszuwählen und priorisierte Handlungsfelder abzuleiten
  • Resilienz-, Risiko- und Krisenüberlegungen in Strategie-, Governance- und Entscheidungsprozesse des Top Managements zu integrieren
  • wirksame Präventions-, Krisenmanagement- und Krisenkommunikationskonzepte zu konzipieren und einen praxistauglichen, organisationsspezifischen Krisenplan zu erstellen
  • Entscheidungsfähigkeit, Rollen- und Eskalationslogiken für Krisensituationen zu gestalten und unter Zeit- und Informationsdruck gezielt anzuwenden
Modul 3 Future Leadership & Wandelkompetenz

Modul 3 adressiert die oft unterschätzte, aber entscheidende Dimension von Krisenbereitschaft und Resilienz: Führung, Mindset und Organisationskultur. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Rolle als Führungspersönlichkeiten und lernen, wie Resilienz langfristig im Alltag verankert wird. Dabei dienen die Transformationstreiber als permanenter Kontext für die Führungsarbeit verstanden.

Modul 3 konzentriert sich auf die persönliche und kulturelle Umsetzung von Krisenbereitschaft. Der Schwerpunkt liegt auf konkreten Führungsroutinen, Verhaltensmustern und kulturellen Hebeln, Organisationen dauerhaft transformationsfähig machen. 

 

Modul 3a: Resiliente Führung & Wandelkompetenz

Dieses Modul rückt die menschliche und kulturelle Seite von Krisen in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden setzen sich mit den psychologischen Effekten von Unsicherheit, Druck und Kontrollverlust auseinander und reflektieren ihr eigenes Entscheidungs- und Führungsverhalten in herausfordernden Situationen.

Zentrale Themen sind psychologische Sicherheit, Fehlerkultur und der konstruktive Umgang mit Emotionen in Krisen. Darauf aufbauend wird diskutiert, wie eine resiliente Organisationskultur gestaltet werden kann, die Lernen, Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit fördert.

Purpose wird dabei als kultureller Anker verstanden, der Orientierung stiftet und kollektives Handeln ermöglicht.

In praxisnahen Übungen entwickeln die Teilnehmenden konkrete kulturelle und organisatorische Routinen, mit denen Resilienz im Alltag sichtbar und wirksam wird.

 

Themenschwerpunkte:

  • Psychologische Sicherheit
  • Fehlerkultur Schuldzuweisung
  • Emotionen in Krisen
  • Purpose als kultureller Anker
  • Empowerment & Dezentralisierung
  • Lernen aus Krisen
  • Simulation und Peer Reflexion

 

Modul 3b: Mindset-Change & Resilienz-Kultur

Das abschliessende Modul dient der Integration aller Inhalte des CAS. Im Fokus stehen zentrale Leadership-Skills in der neuen unsicheren Multikrisenlage: Präsenz, Klarheit, Entscheidungsstärke, Purpose Orientierung, Kommunikation und Vertrauensaufbau unter Unsicherheit. 

In simulationsbasierten Übungen erleben die Teilnehmenden kritische Entscheidungssituationen und reflektieren ihre Wirkung als Führungskräfte. Abschliessend werden die strategischen, operativen und kulturellen Elemente der Krisenbereitschaft zusammengeführt und in eine individuelle und organisationale Roadmap überführt. Das Modul schliesst mit der gezielten Reflexion darüber, wie Führungskräfte ihre Organisationen nicht nur krisenfest, sondern auch langfristig zukunftsfähig und lernfähig gestalten können.

 

Themenschwerpunkte:

  • Crisis und Purpose Leadership in einem: Präsenz, Klarheit, Entscheidungsstärke
  • Kommunikation in Unsicherheit
  • Vertrauen aufbauen
  • Integration aller Module
  • Persönlicher Leadership-Kompass
  • Transfer in den Alltag

 

Lernziele

Nach Abschluss von Modul 3 sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • die eigene Rolle als Führungspersönlichkeit in Krisen und Transformationsphasen kritisch zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln
  • psychologische, emotionale und kulturelle Dynamiken in Krisen zu erkennen und diese in ihrem Führungsverhalten bewusst zu berücksichtigen
  • Mindset-Change-Prozesse zu gestalten, die Lernen, Anpassungsfähigkeit und Verantwortung unter Unsicherheit fördern
  • resilienzfördernde Führungs- und Organisationskulturen zu entwickeln, die auf Purpose, psychologischer Sicherheit und offener Fehlerkultur basieren
  • zentrale Crisis-Leadership-Skills (z. B. Präsenz, Entscheidungsstärke, klare Kommunikation, Vertrauensaufbau) in simulations- und praxisnahen Situationen wirksam anzuwenden
  • strategische, operative und kulturelle Elemente der Krisenbereitschaft in eine integrierte, umsetzbare Roadmap für die eigene Organisation zu überführen

Ihre Vorteile

Icon of Three Men in a Row – Refresher
Best Practices

Der Studiengang fokussiert auf die Vermittlung von fundierten Konzepten und Modellen für die sofortige Umsetzung in der Berufspraxis. Die praktische Ausrichtung wird durch Beispiele, Gastvorträge und Gruppenarbeiten verstärkt. So profitiert die Klasse auch von der Erfahrung der Mitstudierenden.

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Expertise

Hauptdozentin Dr. Albena Björck erforscht und leitet internationale und interdisziplinäre Zukunftsprojekte, u.a. in Zusammenarbeit mit der Stanford University. Zudem ist sie Expertin bei Innosuisse, Chair Strategic Management Division der European Management-Akademie und Vorstandsmitglied der Initiative Go Circular in Life Science. An ihrer Seite vermitteln weitere erfahrene Expert/-innen aus verschiedenen Bereichen ihr Fachwissen und gewährleisten spannende Dialoge basierend auf praxiserprobten Konzepten.

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Netzwerk

Neben den erfahrenen Dozierenden und Gastreferierenden garantieren die Teilnehmenden aus verschiedenen Organisationen und Branchen einen anregenden Austausch in- und ausserhalb des Klassenzimmers. Nach Abschluss des Studiengangs lebt das wertvolle Netzwerk durch regelmässige Treffen im Rahmen der Alumni/-ae-Organisation weiter.

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